Von Katja Rietze
Jenny Braun hat es geschafft: Die 18-jährige Schülerin aus Eltville im Rheingau hat einen Schritt weiter in Richtung Eurovision Song Contest gemacht. Am Freitagabend sang sich Jenny in Stefans Raabs Casting-Show „Unser Star für Oslo“ (USFO) ins Halbfinale.
Kurz vor dem Viertelfinale hatte Jenny gegenüber dieser Zeitung noch von „Glücksache“ gesprochen, doch „es kommt auch auf Sympathie und Songauswahl an“, war sich die Rheingauerin sicher. Und das meinte auch Stefan Raab: „Qualtativ tut sich zwischen den Kandidaten jetzt nicht mehr viel, es geht jetzt nur noch um den Geschmack der Zuschauer.“
Mit der Ballade „Soulmate“ von Natasha Bedingfield und „Nobody's wife“ von der holländischen Rockerin Anouk überzeugte Jenny in grau-schwarz gestreiftem Top, schwarzer Hose und roten Pumps dann auch nicht nur die Jury aus Stefan Raab, Anke Engelke und Adel Tawil vom Duo „Ich und Ich“, sondern auch die Anrufer. Eine "1a-Power-Stimme" attestierte ihr Tawil, Stefan Raab lobte, dass sie mit ihrer ersten Ballade eine neue Facette von sich gezeigt hatte, und Anke Engelke fand „Soulmate“ einfach „schön gesungen“.
Ebenfalls weitergekommen sind Kerstin Freking, Christian Durstewitz und Lena Meyer-Landrut, ausgeschieden ist Sharyan Osman.
Mitgefiebert haben bei Jennys Auftritt wie immer auch Familie und Freunde beim Public Viewing im Winzerhaus in Kiedrich.
Jetzt muss die 18-jährige Oberstufenschülerin, die die Obermayr-Schule in Wiesbaden besucht, nur noch das Halbfinale am Dienstag und das Finale am nächsten Freitag überstehen, dann wird sie als große Hoffnung Deutschland beim Eurovision Song Contest in Oslo vertreten.


